Störungsannnahme: (04745) 94 36 66

Im Einzugsgebiet des Wasserwerkes Häsebusch befinden sich mehrere Sandabbaustätten. Weitere sind geplant oder sogar schon beantragt. Bodenabbau vermindert die den Grundwasserleiter überdeckende Schichtmächtigkeit. Als Folge wird die Verweilzeit von Sickerwasser in der ungesättigten Bodenzone verringert. Im Rahmen des Bodenabbaus wird auch der belebte Oberboden entfernt. Organische und anorganische Schadstoffe dringen somit viel leichter in den dann ungeschützten Grundwasserleiter ein und verschlechtern die Grundwasserqualität.

Zur Bewertung des aktuellen stofflichen Zustands der Böden und des Sickerwassers führt das Institut für Bodenkunde an der Universität Bremen zur Zeit Bodenuntersuchungen in Sandabbaustätten durch. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen mit dazu beitragen, die Gefährdungen des Bodenabbaus für das Grundwasser abzuschätzen.

© Wasserverband Wesermünde 2017