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Der Wald im Wassereinzugsgebiet des Wasserwerkes Häsebusch hat als Grundwasserschutzfläche einen hohen Stellenwert. Von Nachteil ist, dass der Wald überwiegend aus Nadelgehölzen besteht, unter dem die Grundwasserneubildungsrate sehr gering ist. Wir werden daher auf einer Fläche von ca. 113 ha in einem nitrat-unbelasteten Gebiet durch Einbringen einer zweiten Bestandsschicht den Laubwaldanteil erhöhen, um die Grundwasserneubildungsrate zu steigern.

Neben den wasserwirtschaftlichen Zielen des Projekts werden auch Naturschutzfunktionen verbessert und waldbauliche Ziele erreicht.

Ein weiteres Projekt wird zur Zeit im Wassereinzugsgebiet durchgeführt. Aufgrund der hier vorliegenden typischen norddeutschen geologischen Verhältnisse und der differenzierten Flächennutzung sollen Prognosen und Vorsorgemaßnahmen für die Grundwasserbewirtschaftung zur Steuerung der Wassergüte des Grundwassers unter forst- und landwirtschaftlich genutzten Flächen untersucht werden.

Zeitgleich wird ein 3D-Grundwasserströmungsmodell zur Bestimmung des beträchtlichen Wassereinzuggebietes der Wasserfassungen erstellt. Eingebunden in das Projekt sind Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitute.

© Wasserverband Wesermünde 2017